Waitaki
*1988, gestorben 08/2006 (Stockm. 1,65)
Farbe: dunkelfuchs
Waitaki brachte Blut aus dem Osten in den Westen und wurde eines der erfolgreichsten Trakehner Springpferde Deutschlands.
Im Pedigree führt Waitaki einige Vererber-Legenden wie Pythagoras und Hyperion. Auf der Mutterseite ist in der 4. Generation mit dem Vollblüter Oleander xx eines der berühmtesten deutschen Rennpferd, welches zwischen beiden Weltkriegen erfolgreich war, zu finden.
1988 wurde Waitaki im Gestüt Dnepropetrovsk (Ukraine) geboren und 1995 von Reinhold Distel entdeckt. Ende des gleichen Jahres kam er in den Stall von Holger Hetzel, mit dem der Fuchs eine internationale Karriere im Springsport begann. Die ersten 45 Teilnahmen an Springprüfungen der schweren Klasse bestritt das Paar fehlerlos, denn Waitaki war besonders aufmerksam und Leistungsbereit. So wurde Waitaki Sieger im LVM-Hengstchampionat von Riesenbeck, im S-Springen der Equitana in Essen und verhalf Holger Hetzel dreimal zum Titel des rheinischen Meisters. Waitaki siegte u.a. im Nationenpreis von Budapest(Ungarn), Posznan (Polen) und Linz (Österreich). Er siegte im Großen Preis von Frankfurt, sammelte Weltcup-Punkte in Moskau und war erfolgreich in Spanien, Irland, Italien, Belgien, der Slowakei, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und natürlich in Deutschland.
Im Jahr 2000 wurde Waitaki zum Trakehner Pferd des Jahres gekürt und 2002 bekam er mehrere Auszeichnungen. Er wurde zum weltweit erfolgreichsten deutschen Springpferd in Nationenpreisenernannt. Er rangierte in der Pferde-Wertung nach sämtlichen Nationenpreisen auf dem zweiten Platz von insgesamt 427 Reitern mit 533 Pferden. Seinem Reiter und Besitzer verhalf er zu dem Titel "Erfolgreichster Nationenpreisreiter Deutschlands 2001/2002". Im gleichen Jahr wurde Waitaki Trakehner des Jahres und zum dritten Mal in Folge mit der Dr. Fritz-Schilke-Gedächtnismedaille des Trakehner Fördervereins ausgezeichnet.
1998 wurde Waitaki durch die Sporterfolge vom Trakehner Verband für die Trakehnerzucht anerkannt. Zudem ist er für Oldenburg, Rheinland, Westfalen und die Süddeutschen Zuchtverbände zugelassen. Durch seinen Sporteinsatz wurde Waitaki zunächst nur schonend in der Zucht eingesetzt. Trotzdem brachte er zahlreiche erfolgreiche Nachkommen.
2006 verstarb Waitaki im Alter von 18 Jahren. Das Gestüt Hörstein vertreibt nun TG-Samen des bedeutenden Springhengstes und Vererbers.


