trakehner schaufel

E.H. Sixtus

*29.03.89 (167/200/21,0 )

Farbe: Rappe

Züchter und Aufzüchter: Manfred Blomeyer, Nieder-Ofleiden/
Hessen und Gerhard Bodensohn, Isselbach-Ruppenrod

Körung: 26.10.91 in Neumünster (Reservesieger)

HLP: Adelheitsdorf Gesamtindex 113.52 TI Dressur 107.59/16 TI Springen 116.29/13

Decktaxe: nach Absprache

- Elitehengst, anerkannt für Trakehner und Oldenburg

- Hengst des Jahres 2001

- Der Hengst ist frei von WFFS


Portrait & Pedigree downloadenNachkommen ansehen

E.H. Sixtus ist ein typvoller Rappe im idealen Format und mit bester Aufteilung, großlinig konstruiert mit bedeutender Schulter und guter Verbindung. Höchste Bewegungsqualität mit vortrefflicher Aktivität der Hinterhand, eine seltene Begabung am Sprung sowie eine leistungserprobte und fruchtbare Blutführung machen diesen Hengst zu einem hochinteressanten Sportler und Vatertier.

Sein Vater Habicht war nicht nur erfolgreich in der Military, sondern auch Sieger bei der HLP Westercelle 1970 und der Zentralen Hengstschau Schwaiganger 1977. Habicht ist Vater von insgesamt 16 gekörten Söhnen. Der Großvater mütterlicherseits, DLG-Sieger Ibikus, gehörte zu den besten Reitpferdevererbern in der Trakehner Zucht.

E.H. Sixtus war Reservesieger der Körung 1991 und wurde von 1995 bis 1998 im Springsport eingesetzt. Er erzielte insgesamt vier Siege in S-Springen sowie mehr als 50 Platzierungen in Springprüfungen. 1996 war er Teilnehmer des Bundeschampionats und Teilnehmer der Weltmeisterschaft des jungen Springpferdes in Belgien. Mit 138 Punkten hatte er den höchsten Springindex aller Trakehner Hengst

Bei den FN Zuchtwerten hat E.H. Sixtus 99 Punkte für den Turniersport Dressur. Das entspricht einer Sicherheit von 91 %. Noch besser sieht es in Jungpferdeprüfungen Dressur, Zuchtstutenprüfungen und Veranlagungsprüfungen aus. Hier hat er eine Sicherheit von 96 %. Mit 98 Punkten und 87 % Sicherheit punktet er auch im Turniersport Springen. Bei Jungpferdeprüfungen Springen sind es 94%.

Auch die Nachkommen von E.H. Sixtus zeigen sich im Sport als echte Ausnahmetalente. Insgesamt hat E.H. Sixtus 308 im Sport eingetragene Nachkommen. Darunter sind bis zur Klasse S erfolgreiche Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferde. Sein Sohn E.H. Axis TSF war unter dem Sattel von Terhi Stegars zeitweise das erfolgreichste Trakehner Dressurpferd. Ein weiteres Beispiel ist Kawango, der mit Hannelore Brenner zweimal Deutscher Meister der Para-Dressurreiter wurde und in 2016 für die Paralympics qualifiziert war.

E.H. Sixtus ist bereits Vater von 13 gekörten Söhnen, 16 gekörten Enkeln, 8 gekörten Urenkeln und 5 gekörten Ururenkeln. Gegenwärtig sind mehr als 197 seiner Töchter in verschieden Zuchtbüchern eingetragen, darunter 45 Staatsprämienstuten beziehungsweise Prämienstuten, fünf Siegerstuten und drei Reservesiegerinnen. Somit hat der Rappe die Trakehner Zucht in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt.

Der Hauptbeschäler unseres Gestütes erfreut sich mit 28 Jahren bester Gesundheit.

Nachkommen

E.H. Sixtus ist bereits Vater von 13 gekörten Söhnen, 16 gekörten Enkeln, 8 gekörten Urenkeln und 5 gekörten Ururenkeln. Zu seinen Söhnen zählen zum Beispiel: Buddenbrook, Lafayette, Sabary (höchste Springnote Neumünster 1996), Perron Junior, Donauwalzer (Prämienhengst), Kasparow, Skatman (Siegerhengst Rheinland-Pfalz, Siegerhengst HLP, Sieger Reitpferdechampionat Rheinland-Pfalz 2000, Sieger im Alpenchampionat) und Couracius (Reservesieger Neumünster 2003) und mit E.H. Axis TSF das zweitweise weltweit erfolgreichste Trakehner Dressurpferd.


Zu seinen Töchtern gehören 197 eingetragene Zuchtstuten, darunter 45 Staatsprämienstuten beziehungsweise Prämienstuten, mehrere Siegerstuten und Reservesiegerstuten. 2010 wurde die Prämienstute Sixtina beste Vierjährige bei der ZSE Hessen und beste in der SLP Schlickau mit der höchsten Springnote (8,25). 2014 wurde Valetta Reservesiegerin der Eintragung in Hessen. Dort wurde Olala, die inzwischen über die Hengstmarktauktion in die USA verkauft wurde, zur Prämienanwärterin. Eine super Springnote (8,5) bekam in 2015 auch die Prämienstute High Hone

Auch in 2018 punkteten seine Töchter. Auf der Zentralen Stuteneintragung im hessischen Hohenahr wurden zwei Stuten von E.H. Sixtus mit jeweils 53 Punkten eingetragen. Gloriosa aus der Prämienstute Golda Meir von E.H. Münchhausen aus der Zucht und dem Besitz von Marika Werner (Mittenaar) hat inzwischen auch die Stutenleistungsprüfung mit 7,9 absolviert und ist Prämienstute. Sixtana aus der Shanara von E.H. Monteverdi aus der Zucht und dem Besitz von Udo Schmittberger (Schotten) wurde ebenfalls mit 53 Punkten eingetragen und bekommt bei entsprechender Stutenleistungsprüfung die Prämie. Sixtana, eine nahe Verwandte zu Speedway, bekam für das Freispringen, Vermögen und Technik jeweils die 8,5 und war damit zum Freispringcup anlässlich der Hengstkörung in Neumünster qualifiziert.

High Destiny wurde bei der Zentralen Stuteneintragung in Schleswig-Holstein Prämienanwärterin und beste Springstute. Sie stammt ab von E.H. Sixtus aus der Staatsprämien- und Prämienstute Haruka. Züchter ist Dirk Kiewald aus Heidekrug und Besitzer ist Margaret MacGregor aus Nashville.

Als Sportler waren und sind E.H. Sixtus-Nachkommen hocherfolgreich. Unter den 308 eingetragenen Sportpferden sind bis in die schwere Klasse erfolgreiche Dressur-, Spring-, Vielseitigkeits- und Fahrpferde.

So zum Beispiel Altefeld’s Rob Roy, der Bundeschampion Geländepferde 2002, Kasixta, die Trakehner Reitpferdechampionesse 2002 und Karajan, erfolgreich bis S-Dressur. Sowie natürlich E.H. Axis TSF, der 2015 Dreizehnter beim Weltcupfinale wurde und zweitweise das erfolgreichste Trakehner Dressurpferd war. Aktuell macht auch Skyjacker von E.H. Sixtus-E.H. Cadeau von sich reden. Er ist viertbester Trakehner seines Sportjahrganges. Der ehemalige Hengstanwärter war unter seiner Reiterin Sophie Leube siegreich in Eignungsprüfungen der Klasse A für Reitpferde mit Gelände und platzierte sich sowohl in Dressur- als auch Springpferdeprüfungen bis zu Klasse A**. Aktuell platzieren sich Banderas und Spirit in Dressurprüfungen der Klasse S.